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Rolf Benz

Die wiege der deutschen wertarbeit

Wer sich auf die Suche nach dem Ursprung des Erfolgs von Produkten „Made in Germany" macht, könnte bei den mächtigen Metropolen anfangen, den Motoren der Nation. Seit Jahren blickt die ganze Welt auf das Treiben in der aufstrebenden Hauptstadt mit seinen bärtigen Talenten, internationalen Investoren und brandneuen Start-Ups. Wer sich aber wirklich mit „Made in Germany" beschäftigt, stellt schnell fest, dass es sich dabei nicht um ein bloßes Herkunftssiegel handelt. Und dass Werte dahinter stecken, die man in der anonymen Großstadt eher vergeblich sucht. Wenn man die Wiege der deutschen Wertarbeit und Wirtschaft dennoch an einem Ort festmachen wollte, wo würde dieser dann liegen?

Im südlichsten Winkel Deutschlands, in einem Bundesland, das in seinen uralten Bräuchen und Traditionen ruht und gleichzeitig so produktiv ist wie kein anderes: Baden-Württemberg. Nirgendwo gibt es mehr industriellen Mittelstand. Alle paar Dörfer trifft man einen Unternehmer, der mit seinem Familienbetrieb den Weltmarkt dirigiert - tatsächlich hat Baden-Württemberg die größte Weltmarktführerdichte pro Einwohner überhaupt! Wenn man glaubt, heutzutage wurde schon alles erfunden und gebaut, dann finden die Schwaben trotzdem eine Nische, in die sie ein Produkt setzen können.

Dabei wollen sie die Welt gar nicht verändern. Sie lieben einfach nur ganz ehrlich ihre Produkte und ihr Handwerk. Dieses bescheidene Völkchen posaunt seine Erfolge niemals in die Menschheit hinaus. Die Leute schwingen keine großen Reden, sie protzen nicht, sie schwätzen nicht. Sie arbeiten lieber. Am nächsten Firmenimperium, an der nächsten Erfindung oder - frei nach dem schwäbischem Mantra „Schaffe, schaffe, Häusle baue" - am persönlichen Wohlstand. Denn das ist es, was die Schwaben ohnehin am besten können und am meisten lieben: das Arbeiten.

So ist das auch bei Rolf Benz. Rolf Benz gehören zu den in Baden ­Württemberg angesiedelten mittelständischen Unternehmen, die es mit guten Produkten zu etwas gebracht haben (nicht dass Sie denken, wir protzen, aber insgeheim wissen wir natürlich, dass es ausgezeichnete Produkte sind). Rolf Benz stellen Polstermöbel her, genauer gesagt Sofas, Sessel und gepolsterte Stühle, die in Mötzingen am Rande des Schwarzwalds gefertigt werden.

Auf dem Land gibt es nichts, das ablenken könnte, wie etwa in der Großstadt. Und das will Rolf Benz auch gar nicht. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen -das gilt nicht für Rolf Benz, denn wir empfinden schon die Arbeit als Vergnügen.

Allein der schwäbische Wortlaut „schaffen", der dem gewöhnlichen Begriff „arbeiten" entspricht, verrät schon die Bedeutung, die das Arbeiten für das Team von Rolf Benz hat. Es ist ein Gestaltungsprozess, etwas Schöpferisches, eine Bereicherung, eine Leistung. Die Herstellung eines Sofas ist von der Konzeption bis zur Konstruktion ein kreativer Vorgang. Rolf Benz ist bemüht, eine Designsprache zu entwickeln, die auf der Höhe der Zeit ist und den Geschmack der Menschen von Prag bis Shanghai trifft. Sie wollen Trends erahnen und in die Zukunft blicken, damit Ihre Sofas irgendwann zu mehr werden -zu Ikonen und Klassikern.

Kreativität und Originalität? Sind das Eigenschaften, die man dem bürgerlichen Schwarzwald zutraut? Tatsächlich sind es einerseits feste Regeln und Raster, die es Ihnen erlauben, im Denken frei und unbeschwert zu sein. Und das Einhalten von Regeln wiederum ist sehr schwäbisch. Wenn es um Ordnung und Gebote geht, hat das Team von Rolf Benz fast schon ein manisches Pflichtbewusstsein. Doch tief im Inneren keimte sicherlich bei jedem schon einmal der Gedanke auf, den Kehrwochen-Hinweis zuhause einfach zu ignorieren. Eine schildgewordene Anordnung, die von Tür zu Tür weitergereicht werden, um die Stockwerke, Treppenhäuser und Gehwege für sich und seine liebsten Mitmenschen zu säubern. Rolf Benz findet, das Entstauben könnte auch dem traditionellen Regelwerk nicht schaden. Denn das ist die zweite Komponente, Ihre Kreativität überhaupt erst gedeihen lässt: Genuss und Freude an den schönen Dingen des Lebens.

Mit der Lockerheit der Nachbarn und ihrem französischen Laisser-­Faire kann Rolf Benz nicht mithalten. Auch nicht mit den Kollegen weiter im Süden, wo es die spanische Siesta gibt oder gar den italienischen Mezzogiorno, der ganze Ortschaften pünktlich zum Kirchturmschlag in leergefegte Geisterstädte mit verriegelten Ladentoren verwandelt. Wir bevorzugen die Mittagspausen eben kurz. Aber das Team von Rolf Benz lebt in einem Bundesland, das Geschmack und Genuss mindestens genauso zelebriert wie die Südländer! Schließlich werden nirgendwo so viele Restaurants mit Michelin Sternen ausgezeichnet wie hier. Was wiederum nicht verwunderlich ist, wenn man davon ausgeht, dass auch die schwäbischen Köche nichts lieber tun als kochen.

Tatsächlich liegt das Geheimnis des „sagen-umwobenen" Sitzkomforts im Genuss. Wenn die Sofapolsterung konzipiert und konstruiert werden, auf der Sie sich später in Allerseelenruhe wälzen können, dann gelingt dies deshalb so gut, weil das Team von Rolf Benz selbst nichts mehr liebt als das Entspannen nach getaner Arbeit. Auch wenn Sie es nicht glauben wollen - die Leute Rolf Benz sind eben auch Experten darin, auf dem Sofa auszustrecken, die Kissen um sich zu scharen und völlig sorglos dem Nichtstun zu frönen.

Was also bedeutet für das Team von Rolf Benz „Made in Germany"? Sie haben bereits einen kleinen Vorgeschmack bekommen. Es sind typische deutsche Tugenden wie Ordnung, Gewissenhaftigkeit und Disziplin, für die Rolf Benz auf der ganzen Welt gleichzeitig bewundert und vielleicht auch ein bisschen belächelt wird. Werte, die einen strengen Anstrich haben, aber viel Gutes hervorbringen. Es ist das Zusammenspiel aus sehr, sehr schwäbischer Arbeitsmoral und einem überaus hohen Qualitätsanspruch, ja fast schon Qualitätsirrsinn. Die Erfolgsformel für Produkte „Made in Germany" ist dieselbe wie bei allen anderen Dingen in der Welt: Was mit Hingabe geschaffen wird, gelingt am besten.

 

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